
Vor einigen Tagen sind Bragi und Krati Gremlin frá Dýrfinnustöðum aufgebrochen, um noch immer freilaufende Schafe einzufangen, die bisher jedem Schafabtrieb getrotzt hatten. 9 Stueck an der Zahl. Bragi hatte ja Zuhause auf der flachen Weide fleissig mit Krati und einigen unserer Jungschafe das Zusammenhueten geuebt und so wollte er nun ausprobieren, wie Krati sich so im freien Gelaende und mit fremden Schafen macht, wenn es darauf ankommt. Er hatte gemeint, niemandem vorher von diesem Versuch erzaehlen zu wollen, damit die Schmach nicht so gross waere, wenn es nicht klappen wuerde. Sein Bruder Garðar war eingeweiht und auch mit von der Partie. Er hat aber spaeter gesagt, dass er eigentlich hauptsaechlich Zuschauer war. Das Auto wurde also an der Strasse (am Schafpferch, in den die Schafe getrieben werden sollten) abgestellt und die drei Maenner sind dann etwa 8 km in das Böðvarsdalur (Ein einsames Tal) marschiert, bis Kratie mit seiner Nase als erster die Schafe witterte. Um nah genug an die Schafe heran zu gelangen, ohne sie aufzuscheuchen, mussten Bragi und Kratie ein Fluesschen ueberqueren und sich an sie heranpirschen. Als sie ca 300 m nah an die Schafe gelangt waren, entdeckten diese den FEIND. Aber zu spaet!, denn da hatte Bragi den Sturm auch schon losgelassen (in Form von Krati). Die Schafe haben versucht entlang einer Querschlucht in die Berge zu entkommen aber Krati hat sie ueberholt und aufgehalten. Bragi musste ihn allerdings ein wenig anfeuern, damit er die Schafe zur Umkehr bewegen konnte. Sie wollten sich von so einem kleinen Junghund nicht so schnell ueberzeugen lassen. Auf dem Weg zum Pferch haben die Schafe einige Male versucht, zu entkommen aber Krati konnte sie jedesmal aufhalten und auf den richtigen Weg bringen. Garðar hat derweil auf dem Bergkamm Ausschau gehalten und beim ersten Ausbruchversuch der Schafe gedacht, dass sie nun wohl entkommen wuerden. Aber Krati konnte sie aufhalten! Die Maenner haben sich sehr gefreut, dass alles so gut geklappt hat. 1, 2, 3 waren die Schafe auch in den Pferch getrieben (dann ja auch schon sehr erschöpft vom Laufen) und die Maenner haben sie sorgfaeltig eingesperrt, bis die Eigentuemer sie abholten.
Böðvarsdalur (im Herbst):

Der Held (kein heldenhaftes Foto ;-)):

Eines der "Opfer":




















Falls ihr dieses letzte Bild (und auch die anderen) anklicken und vergrössert ansehen könnt, erkennt ihr das schöne Glitzern der Eiskristalle besser.