Dienstag, November 20, 2012

Schöne Tage in Deutschland



...hatte ich, Sonja. Zunaechst war es doch sehr merkwuerdig, so ohne Kinder und Mann zu verreisen aber dann auch mal sehr entspannend, sich nur um sich selbst kuemmern zu muessen. Das Gefuehl von "Irgendwas habe ich doch vergessen....!??1?", wenn man ohne Anhang, Wickeltasche und co das Haus verlaesst, gab sich nach ein paar Tagen und so habe ich die Zeit mit meiner Familie und Freunden in Deutschland sehr genossen. Viele Freunde konnte ich wiedersehen, die ich 15 bis 20 Jahre nicht getroffen habe. Leider konnte ich nicht alle wiedersehen - aber es war bestimmt nicht die letzte Deutschlandreise :-)


Pilze sammeln:


Ausreiten und die ganze Familie (zu Fuss) mit dabei :-) Die Reiter haben sich das Pferd schwesterlich geteilt :-)




Mit lebenden Huerden Spass gehabt:


Kochkuhle in Oelixdorf unsicher gemacht:


Mit Freundin Inga im Garten meiner Schwester "gechillt" bei Sonnenschein und 20 Grad:


Beim Reiten :-)


(Kochkuhle unsicher gemacht mit Freundin Nicole und ihren vier Hunden :-))


Pilztag. Meine Nichte Marie hat fleissig gesammelt:


Meine liebste Schwester:


Mein Pa (wie bestellt und nicht abgeholt ;-)) Er hat tatsaechlich aber nicht auf den Bus, sondern auf seine Sippe gewartet.

Mein Neffe Lenni und ich beim Erkunden eines gespaltenen Baumes. Das war wirklich ein verwunschener Ort/Wald/Baum...  Werde spaeter mal ein paar Nahaufnahmen einstellen...


Kleines Lenste-Zeltlager-Treffen bei Olli und Stephie. Ein soooo gelungener Abend. Takk!!!


Waldbild am Pilztag:

Anja und ihr Traber Cannon:


Die ganze Familie hilft bei der Stallarbeit:


Anja und Cannon:


 Wir alle.... nur Lenni war leider nicht dabei. Er war bei seinem Vater an diesem Nachmittag:


Cannon und ich - Mal wieder zwischen Baeumen reiten, die die Sicht einschraenken :-)


Lenni mit fetter Beute am Pilztag:


Spaziergang mit der ganzen Familie im bzw. am Moor.



Mittwoch, Oktober 03, 2012

Im kurzen islaendischen Herbst unterwegs


Ragnar, Jódís und ich mussten Gestern zum Einkaufen nach Egilsstaðir fahren und da die Kamera meist mit dabei ist, konnten wir schöne Herbstfarben einfangen :-) Bragi arbeitet diese Woche nochmal im Norðfjörður.


Kurz vor Fellabær/Egilsstaðir:





Kurz nach der Bruecke, die Fellabær und Egilsstaðir verbindet ein Augenschmaus! Blick links aus dem Fenster des Autos:


Blick aus dem rechten Autofenster:


Nochmal links:



Und bei Amma (Oma) Día sieht es auch herbstlich aus:


(P.S: in den neuen Geburtstagsklamotten von Oma und Opa aus Deutschland, die seeeehr gut ankamen! Danke nochmals!)




Mittwoch, September 26, 2012

Nachlese

Wir waren Gestern im Hochland unterwegs, um weiterhin Schafe zu suchen. Es fehlen einfach noch zu viele. Es scheint, dass der fruehe Wintereinbruch trotz vorgezogenem Abtrieb doch einige Opfer gefordert hat. Wir werden Morgen, an Jódís Geburtstag, auch wieder ins Hochland fahren, um zu suchen. Geburtstagskuchen, Kakao und Kaffee nehmen wir einfach mit! 

Fotos von Gestern:




Wieder in unserem Tal angekommen:


Montag, September 24, 2012

Herbst ist daaaa!


('klick' aufs Foto fuer eine grössere Ansicht)

Wir hatten einen wunderbaren, wenn auch regnerischen Herbsttag heute. Bragi und Ragnar haben mittels Traktor und Miststreuer "Duenger" auf einige Weiden aufgebracht (Morgen geht es damit weiter) und Jódís und ich sind tanken gefahren. Nach Skjöldólfsstaðir, wo wir zufaellig auf Villi trafen, Bragis Freund und Verwandter, der uns sogleich seine Pferdeherde gezeigt und ein isabellfarbenes STUTFOHLEN GESCHENKT hat!!!!!  Die Kleine kann noch nicht sehr alt sein - ich habe die These aufgestellt, dass sie, wie ich selbst, am 09.09. geboren wurde *grins* und sie kam ganz unerwartet mit ihrer Mutter aus dem Hochland, waehrend dort die Schafe abgetrieben wurden. Villi wusste nicht, dass die Mutter des Fohlens tragend war - schliesslich hat dieses Fohlen einen sehr jungen Vater (jetzt 2 Jahre alt). Wir freuen uns sehr und hoffen, bald Fotos von ihr zeigen zu können. Jetzt muessen also sogar noch zwei schöne Fohlennamen gefunden werden!!!

Auf dem Weg nach Hause ist das oben abgebildete Foto entstanden. Dieser kleine Wasserfall  ist Teil des Baechleins Hnappá und liegt gleich neben der Strasse in unserem Tal.

Ich habe heute noch etwas Interessantes erfahren. Villis Tochter, Ingunn, arbeitete in der Schule, auf die unsere Kinder in naher Zukunft gehen werden. Sie liegt etwa 55 - 60 km von unserem Hof entfernt. Ingunn berichtete, dass die Kinder eines 30 km von der Schule entfernt liegenden Hofes aufgrund der Entfernung nur 4 Tage in der Woche zur Schule gehen duerfen.
Das ist uns sicher eine Ueberlegung wert - zumindest fuer die ersten Schuljahre... Es kam uns ja auch schon die Idee, dass ich unter der Woche mit den Kindern in Egilsstaðir wohnen könnte und mir einen "9 to 5" Job suche, waehrend die Kinder in die Schule bzw den KiGa gehen....  Das sind aber alles nur lose Ueberlegungen, die aufgrund des Winterwetters und der Entfernung, die die Kinder zuruecklegen muessen, aufkommen.... kommt Zeit, kommt Rat....

Wir wuenschen allen eine schöne Woche!

Sonntag, September 23, 2012

Schafabtriebe

...sind in vollem Gange. Hin und wieder muss daher auch der Eismann zwangspausieren.... :-)


Freitag, September 21, 2012

Vin und ihr kleiner Os-Sohn

... sind wieder Daheim. Leider ist sie von Hróður nicht tragend geworden :-(






Die Fotos sind vom 15. September 2012.
Der Schnee ist hier "unten im Tal" schon wieder fast ganz verschwunden.
Nun ja "Tal" - wir wohnen in ca. 360 m Höhe ueber dem Meer.



Sonntag, September 16, 2012

Ós




There is something about the outside of a horse
that is good for the inside of a man. 


Winston Churchill

Mittwoch, September 12, 2012

Unwetter

Frueher Wintereinbruch herrscht in Island. Ganz besonders im Norden, wo die Bauern noch zehn bis zwölftausend Schafe in den Bergen haben, kaempfen die Rettungskraefte nun um das Ueberleben der Tiere. Viele sind schon verendet. Das Wetter soll nun zum Glueck wieder besser werden, so dass die Bergungsarbeiten hoffentlich schnell voranschreiten. Oft sitzen die Schafe in schneegefuellten Graeben fest und können sich nicht wieder selbst befreien. Die Stromversorgung im Norden liegt vielerorts auch darnieder.

Wir wollten eigentlich erst am kommenden Samstag unseren hofeigenen Abtrieb beginnen aber aufgrund des Wetterberichtes sind Bragi und meine Schwiegerpapa Björgvin und auch die Bauern der umliegenden Höfe dabei, die Schafe aus den höchsten Gefilden zu treiben. Viele haben wir zum Glueck schon auf den noch nicht allzu verschneiten Weiden stehen. So werden also die naechsten Tage weiter mit dem Schafe einhueten verbracht. Leider können die Kinder und ich dabei nicht so sehr viel helfen. Nur hier und da eine Strasse "bewachen" oder ein Tor öffnen bzw aufpassen, dass die ankommenden Tiere auf die richtigen Wiesen laufen. Bei dem Wetter (hier stuermt u schneit es auch aber nicht so schlimm wie im Norden und so richtig viel Schnee bleibt bisher auch noch nicht liegen) ist es fuer die Kinder einfach zu kalt und stuermisch Draussen. Die Fotos vom 8. September lade ich als Vergleich Morgen auch noch hoch. Seit dem 7. wird hier wegen der Schlechtwettervorhersage schon "eingesammelt" ;-)


10. September 2012, Kuechenfensterblick:



10. September am fruehen Nachmittag ca. 10 km von unserem Hof talauswaerts in Richtung Egilsstaðir am Stuðlafoss liegt kein Schnee (kurz darueber aber war schon die Schneegrenze!) aber der Sturm peitscht das Wasser wieder den Berg hinauf:


Noch ein Stueckchen weiter talauswaerts, kurz nach Hákonarstaðir, 
erkennt man die Schneegrenze sehr schön:


Seit heute (11. September) steht Ós in unserem Garten, worueber wir uns sehr freuen. 
Kuechenfensteraufnahme:


Es ist auch heute noch stuermisch, kuehl und es schneit ein wenig:





Die letzten zwei Aufnahmen entstanden auch wieder an unserem Kuechenfenster :-)